Der hannoversche Industrielle Hermann Rexhausen hat den Hermannshof in den Jahren 1916 bis 1920 auf einem drei Hektar großen Gelände eines stillgelegten Kalksteinbruchs in Völksen als Sommersitz erbaut.
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Der Hermannshof um 1925 |
Um den Hofgarten gruppieren sich das langgestreckte Wohnhaus, Gärtnerhaus und Wagenremise. Im weitläufigen Park unter Riesenpappeln und hohen Kastanien wachsen Zierbüsche und exotische Gehölze aus einer Worpsweder Baumschule. Auf einer Lichtung im Park steht der Teepavillon, ein architektonisches Kleinod von 1917.
Nach wechselnden Besitzverhältnissen wurde der Hermannshof 1989 durch eine Künstlerinitiative und 1992 mit der Gründung des gemeinnützigen Vereins Kunst und Begegnung Hermannshof als Kulturstätte wiederbelebt. Heute ist der Hermannshof im Besitz der Erbengemeinschaft Berg/Liss.
Hauptspielstätte ist heute das neu erbaute Haus im Park, ein multifunktionaler Veranstaltungsraum, der im Sommer 2003 eingeweiht wurde.

