Sonntag, 15. Mai 2005, Pfingsten
10.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Sankt Marien
Ora et labora, bete und arbeite. Seit 800 Jahren wird in St. Marien der klösterliche Rhythmus gelebt. Die Klosterkirche in Barsinghausen wurde 1193 erstmals urkundlich erwähnt. St. Marien ist eine Gründung des Augustinerordens und wurde in der Reformationszeit evangelisches Damenstift. Seit 1996 führen Schwestern der Evangelischen Kommunität Kloster Barsinghausen die klösterliche Tradition fort.
Annaturm und Nordmannsturm
Vom Kloster schwingt sich die Etappe 280 Meter hoch auf den Kammweg über den Deister. Nordmannsturm und Annaturm bieten herrlichen Ausblicke. Die Künstlerin Uta-Dorothea Zimmermann, die sich vielgestaltig mit dem Thema Reisen beschäftigt, leitet an zum „Fern Sehen“, denn das Deuten der Zeichen, das Wahrnehmen des Wesentlichen will gelernt sein. Ferngläser sind dabei unbedingt erforderlich. An einem exponierten Punkt des Kammweges wird Brotzeit gehalten. Der Weg führt weiter zwischen Buchenwäldern und auf historischen Fahrwegen nach Völksen zum Hermannshof.
Hermannshof
Der Hermannshof ist Sitz des Vereins „Kunst und Begegnung Hermannshof“, der zeitgenössische und experimentelle Kunst aller Sparten zeigt. Der Verein ist Mitveranstalter des Projektes Peregrinatio. Er bewirtet die Wanderer mit einer Pilgermahlzeit. Uta-Dorothea Zimmermann hat hier ihre Installation „das Reale berühren – fern sehen“ aufgebaut und führt die Wanderer durch die Ausstellung, die um Reisethemen kreist: Weggehen, Ankommen und das Dazwischen, die Passage.
Uta-Dorothea Zimmermann ist geboren 1976 in Buchen/Odenwald, und studierte Bildhauerei in Kassel, Lissabon und München. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Mahag Internetpreis, München 2003 und dem Manfred-Bischoff-Preis der Akademie Bildender Künste München 2004. Sie lebt und arbeitet in München und Karlsruhe.
Online Anmeldung unter: peregrinatio.hermannshof.de
Eintritt: Frei, Spende erbeten
Download: Wanderkarte, Infos zu Ablauf- und Logistik [ PDF | 458K ]