Springe - Saupark - Kloster Wülfinghausen - Wittenburg

PEREGRINATIO 5

Montag, 16. Mai 2005, Pfingsten
10.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Es tönt um uns und in uns. Hören, Lauschen, Mitempfinden – das ist die Leitidee des Wanderns am Pfingstmontag. Der Weg schlängelt sich von Springe aus längs des Kleinen Deisters zum Kloster Wülfinghausen und zur ehemaligen Klosterkirche Wittenburg. Bis dahin ist, wunderlich, der Herzschlag in Melodie verwandelt.


Klippen am Hallermundskopf
Die Etappe beginnt mit einem Gottesdienst in der 550 Jahre alten St. Andreaskirche. Ein gotisches Gewölbe überzieht drei Schiffe mit anheimelnd überschaubaren Proportionen. Flächig behauene, unregelmäßige Sandbruchsteine geben warmes Licht. Die Wanderung zum Saupark führt über Forstwege zu den „Klippen am Hallermundskopf“. Von dort sieht man weit ins Calenberger Land und auf den Deister. Weiter geht es zur Holzmühle. In einer guten halben Stunde ist das malerische Forsthaus Farrensen erreicht.

„NaturStimmen“
Gerold Amann und eine Gruppe von Instrumentalisten begleiten den Weg von Springe bis Wittenburg mit musikalischen Impulsen. Vogelgezwitscher findet Antwort in Soli und Duetten kleiner Spielmannszugpfeifen, die an Waldwegen postiert sind. Freie Bläsermusik, gespielt von Mitgliedern regionaler Musikvereine, klingt als Echo im Wald.
Gerold Amann kommt aus Vorarlberg, er komponiert Volksmusik und Neue Musik vornehmlich für Laienmusiker und Chöre.

Kloster Wülfinghausen
Durch die Feldmark geht es dann zum Kloster Wülfinghausen. Die großzügige mittelalterliche Anlage wurde 1728 zum großen Teil durch einen Brand vernichtet und 1730 bis 1740 neu erbaut, wobei man alte Teile einbezog. Inzwischen gehört das Kloster zum Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds (Klosterkammer Hannover). Es wurde 1236 als Augustinerinnen-Kloster gegründet. Heute erfüllen sieben Schwestern der Communität Christusbruderschaft Selbitz das Kloster mit Leben im Rhythmus von Gebet und Arbeit.

Wittenburg
Oben auf dem Landschaftsschutzgebiet Finie gelegen, ist die Wittenburger Kirche von weither zu sehen. Sie ist eine ehemalige Klosterkirche der Augustiner Chorherren. Der Ostteil, die ehemalige Brüderkirche, wird heute als Gemeindekirche genutzt, der Westteil steht seit 2004 für Konzerte zur Verfügung.

Pilgermelodie
In der Wittenburger Kirche experimentiert Gerold Amann mit Echos im Raum. Aus dem Herzrhythmus der Pilger wird Musik. Die Wanderer können an bestimmten Stellen ihres Weges ihren Puls messen und das Ergebnis notieren. Die Frequenzen werden dann in Schallwellen und Tonhöhen umgesetzt und daraus für jede und jeden nun eine individuelle „Pilgermelodie“ erstellt. Eine Pilgermahlzeit beschließt den Tag.


Online Anmeldung unter: peregrinatio.hermannshof.de

Eintritt: Frei, Spende erbeten

Download: Wanderkarte, Infos zu Ablauf- und Logistik [ PDF | 414K ]

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Springe - Saupark - Kloster Wülfinghausen - Wittenburg

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