Ausstellung
Heike Kati Barath

Skulptur im Park / Gemälde und Bildobjekte im Haus im Park

Heike Kati Barath

Eröffnung Pfingstmontag, 20. Mai, 15 Uhr

"Unter allem" heißt die Ausstellung im Haus im Park mit Gemälde und Bildobjekten. Dabei setzt Barath sich mit dem Thema von Häufungen und Stapelungen auseinander.
„Versammlung“ ist der Titel der neuen Skulptur im historischen Mittelrund der Parkanalage mit sechs aufeinander gestapelten Köpfen aus gebrannten und glasiertem Ton.

Zu der Ausstellung im Haus im Park mit  Gemälde und Bildobjekten sagt Heike Kati Barath:
„Immer wieder setze ich mich mit dieser Fragestellung auseinander, was in Werkgruppen resultiert, die verschiedenen Facetten dieses Phänomens beleuchten. Die Kunstwerke erforschen dabei die visuelle Darstellung einer fleischfarbenen Masse, die sich gegen den Himmel auftürmt. Durch die Verwendung dieser metaphorischen Ausdrucksweise sollen die Gemälde und Bildobjekte eine gewisse Zweideutigkeit erhalten, die den Betrachter:innen Raum für eigene Assoziationen und Empfindungen lässt. Ebenso thematisieren die Werke die Herausforderungen, die mit aufeinander gestapelten Köpfen und der Aufrechterhaltung ihrer Balance einhergehen. Die Ausstellung wird eine Zusammenführung von Arbeiten aus verschiedenen Jahren sein, die gemeinsam einen umfassenden Einblick in meine künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema bieten.“

Zu der neuen Skulptur im historischen Mittelrund der Parkanalage sagt Heike Kati Barath:
"In der Entwurfsskizze sieht man einen eindrucksvollen Turm, bestehend aus sechs aufeinander gestapelten Köpfen, die in ihrer Größe stetig abnehmen. Diese überdimensionalen Köpfe erreichen eine imposante Höhe von 230 cm, während ihr Durchmesser an der breitesten Stelle 80 cm beträgt. Gefertigt aus glasiertem Ton, entspringen diese Köpfe dem Rasen, ohne die Notwendigkeit eines Sockels. Die Faszination dieser Idee liegt für mich in der unerwarteten Präsenz eines solchen Turms im Park. Ein Balanceakt, der bis zum sechsten Kopf gelangt und möglicherweise nun vorübergehend innehalten könnte. Dieser Anblick wirft Fragen auf – woher stammen diese Köpfe und aus welchem Grund haben sie sich hier zu einem Turm aufgetürmt? Entsteht hier eine fröhliche Versammlung oder zeugt es eher von einer grausamen Szenerie? Es könnte sich um eine visuelle Metapher für den Zusammenhalt handeln, bei dem die Großen die Kleinen stützen. Die Skulptur regt dazu an, die Bedeutung hinter dieser ungewöhnlichen Versammlung zu hinterfragen und vermittelt die Möglichkeit einer gemeinsamen Kraftanstrengung, bei der jeder Kopf eine Geschichte zu erzählen scheint.

Öffnungszeiten:
Die Ausstellung ist mit Unterbrechungen vom 20. Mai bis 25. August geöffnet und eingebunden in verschiedene Veranstaltungs-Formate mit breiter Öffentlichkeit.
20.5. - 9.6.24, Ausstellung mit Eröffnung am Pfingst-Montag, Täglich von 15 - 18 Uhr und jederzeit auch nach persönlicher Vereinbarung.
10.6. – 8.7.24, Temporäre Unterbrechnung
9.7. – 14.7.24, Wiedereröffnung im Zusammenhang mit dem Sommerkino Hermannshof
16.7- 4.8.24, Besuch nach Vereinbarung
8.8. – 25.8.23, weitere Öffnungstage im Rahmen Sommertheater Hermannshof und Konzert im Kultursommer

 

Eintritt: Eintritt frei, Spende erbeten

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Heike Kati Barath, Jahrgang 1966, studierte von 1991 -1998 an der Kunstakademie Münster mit Diplom und Meisterschülerinnenbrief. 2008 -2012 folgten ein Lehrauftrag an der Kunstakademie und von 2012-2016 eine Gastprofessur für Figurative Malerei an der Hochschule für Künste Bremen. Seit 2016 ist sie dort Professorin für Figurative Malerei. Zwischen 2026 – 2019 nahm sie teil an einem DAAD-Austauschprogramm für Lehrende mit der University of Guelph, Kanada. Heike Kati Barath lebt und arbeitet in Berlin und Bremen.

Förderer:

Land Niedersachsen Niedersächsische Sparkassenstiftung Sparkasse Hannover