Musik
Jazz meets Hannover Baroque

JazzArt Niedersachsen

Jazz meets Hannover Baroque

Internationale Händel-Festspiele Göttingen

Was geschieht, wenn sich Viola da Gamba und Saxophon begegnen? Wenn barocke Lautenklänge auf improvisierende Jazzmusiker treffen?
Das JazzArt Niedersachsen Ensemble ist auf Tour! Es gastiert in diesem Jahr an sieben Konzertorten in ganz Niedersachsen, angefangen bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen.

Das Ensemble vereint herausragende Persönlichkeiten aus Alter Musik und modernem Jazz zu einem faszinierenden Dialog der Zeiten. Zwischen Renaissance, Barock und zeitgenössischer Improvisation entsteht ein Klangraum, der historische Werke neu beleuchtet und improvisierte Musik mit jahrhundertealten Farben auflädt.  
Mit Künstlern, die auf internationalen Bühnen zu Hause sind, verbindet das Projekt stilistische Souveränität mit experimenteller Offenheit. Jazz trifft auf Continuo-Praxis, Groove auf Gambenklang, kunstvolle Komposition auf spontane Interaktion.  
Es entsteht Musik voller Tiefe und Leuchtkraft – überraschend, virtuos und berührend. Ein Konzerterlebnis, das Grenzen überschreitet und vermeintlich Vertrautes in neuem Licht erscheinen lässt.
Das Programm besteht aus exklusiven Eigenkompositionen und Arrangements der Ensemblemitglieder unter Bezugnahme auf Musikerpersönlichkeiten aus der Barockzeit mit der Wirkungsstätte Hannover. 
Das ausverkaufte Konzert im Cavallo, Hannover, bot bereits 2025 einen Musikgenuss der Extraklasse, das Lust macht auf die Fortsetzung. Jedes Mal neu, jedes Mal spannend. That's Jazz!

Vorschau: Live in Hannover 2025

Veranstalter / Ort: Internationale Händel-Festspiele

Tickets: Eventim

Eintritt: 34 EUR / erm. 17 EUR

Rolf Zielke
Rolf Zielke
Andreas Düker
Andreas Düker
Martin Tschoepe
Martin Tschoepe
Brita Rehsöft
Brita Rehsöft
Ulli Orth
Ulli Orth
Rainer Winch
Rainer Winch
JazzArt Ensemble
JazzArt Ensemble

Rolf Zielke
Der Berliner Pianist und Komponist verbindet Jazz mit lateinamerikanischen, orientalischen und asiatischen Einflüssen. Er arbeitete mit Künstlern wie Charlie Mariano, Mike Stern, Thomas Quasthoff, Ed Motta und Bireli Lagrene sowie Orchestern wie dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin. Tourneen führten ihn in die USA, nach Kuba, Mexiko, China, Afrika und durch Europa. Er gastierte u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival und dem International Jazz Festival Iași. Zielke erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 13 Jazzpodium-Preise. Als Dozent lehrt er am Jazz-Institut Berlin sowie an Hochschulen in Deutschland, den USA, Mexiko und der Türkei. Seine Alben, darunter "Beaches In Your Soul" und "Triometrics", zeigen seine stilistische Bandbreite. Kritiker loben seinen innovativen Ansatz: „Solange es Musiker wie Rolf Zielke und Herbie Hancock gibt, braucht es einem um die Innovationen im Jazz nicht bange zu sein.“ ("Hannoversche Allgemeine Zeitung). 

Andreas Düker
studierte Klassische Gitarre in Kassel bei Wolfgang Lendle und war dort an mehreren Uraufführungen und Rundfunkaufnahmen mit Moderner Musik beteiligt. Seine Künstlerische Reifeprüfung im Fach Laute legte er 1996 bei Prof. Stephen Stubbs an der Hochschule für Künste in Bremen ab. Er nahm an mehreren Meisterkursen teil, u.a. bei Frank Bungarten, Paul O‘Dette und Hopkinson Smith.
Neben der Renaissancelaute beherrscht er auch andere Instrumente der Renaissance und des Barock, z.B. Chitarrone, Vihuela, Barocklaute und Barockgitarre. Außerdem interpretiert er Gitarrenmusik der Klassik und Frühromantik auf einem Instrument der Zeit. Seine Konzerttätigkeit umfaßt die Teilnahme an verschiedenen Opernaufführungen im In- und Ausland sowie zahlreiche Ensemble- und Solokonzerte.
Ehrenvolle Erwähnung als bester Lautenist beim internationalen Wettbewerb „Musica Antiqua“ 1996 in Brügge. CD - und Rundfunkproduktionen.

Martin Tschoepe
studierte in Hannover und Würzburg Kontrabass und E-Bass mit dem Schwerpunkt Jazz und Popularmusik bei Detlev Baier, Ede Brumund Rüther, Rudi Engel und Dieter Ilg. Ebenso hat er eine klassische Ausbildung bei Christian Hellwich genossen.
Er war in seiner gesamten musikalischen Laufbahn in Bands und Ensembles der unterschiedlichsten Stilistiken sowohl mit dem Kontrabass, wie auch dem E-Bass und der Gitarre unterwegs; von Rock, Top40 über Amerikan Folk hin zu Klezmer, Balkan, Weltmusik  und natürlich Jazz aller Arten. Aber auch Klassische Projekte und vor allem verscheidenste Crossoverprojekte.
Ebenso ist er kompositorisch tätig und schreibt für eigene Bands sowie für andere Ensembles.
Seit 2018 hat er sich der Viola da Gamba gewidmet und eine eigene Spielweise und musikalische Prägung des Instrumentes im Jazz entwickelt.
Aktuelle Bands sind:  Trio4.0 (modern Jazz mit Eigenkompositionen), Carlsong(Vocaljazz), Swing Club Cats (Swing der 30er und 40er)
Und natürlich das Dowland – Projekt mit Hanna CarlSong, das Duo Two Worlds mit Bernd Nawothnig und ein Soloprojekt mit Jazz-Gambe.

Brita Rehsöft
Geboren in Grevesmühlen, studierte sie Gesang und Gitarre in Rostock, Lübeck und Hamburg, u.a. bei Ulla Groenewoldt, Stefanie Stiller und Evelyn Tubb. Sie wirkte bei Rundfunkaufnahmen des NDR Chores mit, konzertiert deutschlandweit als Solistin und ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Festivals wie der Greifswalder Bachwoche, dem Schönberger Musiksommer und den Dommusiktagen Gandersheim. 2018 entstand mit Gabriel Coburger, Stephan Krause und Claus Bantzer das Jazzprojekt *BCK & Rehsöft*. Sie gastierte im Theaterprojekt *CIRCLES* und gründete 2013 die SINGSchule SCHÖNberg. Seit 2016 kuratiert sie die ODEN ZUR NACHT – ein Klangprojekt mit genreübergreifenden Begegnungen in Mecklenburg.

Ulli Orth
bewegt sich seit Jahren stilsicher im alten wie auch im neuen Jazz. Er sammelte musikalische Erfahrungen in vielen Besetzungen vom Duo bis zur Big Band. Er ist ein gefragter Solist und Lead–Altsaxophonist in mehreren Big Bands. Er ist auch als Komponist tätig. Zu seinen Werken gehören neben zahlreichen Big-Band Kompositionen auch Musik, die sich im Spannungsfeld zwischen Jazz und Kammermusik bewegt, wie z.B. Musik für Streichquartett und Saxophon, Bearbeitungen einiger Werke der Barock- und Renaissance-Musik. Er schrieb auch ein Konzert für Saxophon und Symphonieorchester. Ulli Orth spielte auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland und ist mehrfacher Preisträger des Jazzpodium Niedersachsen. Er erhielt ein Künstler- Jahresstipendium und Arbeits-Stipendium vom Land Niedersachsen und ist seit Jahren als Intendant und künstlerischer Leiter des Projekts JazzArt tätig. Ulli  spielte vor allem mit Roger Cicero und Big-Band und in der Lutz Krajenski Big Band. Darüberhinaus ist er auch als Saxophonlehrer tätig. 
Aktuelle und bisherige Ensembles: Ulli Orths Quintessence, Ulli Orths Adderley Memorial Band, Ulli Orth Quintett, Lars Kuklinski Quartett und Septett, Ulli Orth/ Detlef Landeck Quintett, Herbert Hellhund Sextett, Experimenti Berlin, Jazzorchester Niedersachsen

Rainer Winch
stammt aus Garbsen / Havelse bei Hannover.
Er hat an der H.d.K. in Berlin bei Prof. Jerry Grannelli Jazz Schlagzeug und am Banff Center for the Arts in Kanada studiert.
Er ist seit Anfang der 1990er Jahre mit diversen Projekten in Erscheinung getreten.
Zu erwähnen sind die Bands Jazz Indeed u. Yakou Tribe, Julia Hülsmann Trio mit denen er viele Konzerte in Deutschland dem europäischen Ausland und diverse Konzertreisen in Europa, Asien
und den USA mit dem Goethe Institut unternommen hat. 
Seine Sidemen Qualitäten hat er unter anderem mit Wolfgang Muthspiel / Rebecca Backen, Lee Konitz, Dave Liebman, Olivia Trummer und in der Lisa Bassenge Band, Rolf Zielke Quartett und  im Moka Efti Orchester bewiesen.
Im Pop Musik Bereich arbeitete er mit Jazzanova und Jazzanova Live, Volker Meits, Julia A. Noack, Clara Hill zusammen.

Förderer:

Stiftung Niedersachsen Niedersächsische Sparkassenstiftung Sparkasse Göttingen