
Sechs Lesungen im Halbstunden-Takt an drei Orten im Park. Die Besucher wandeln von Ort zu Ort.
Literarisches Speed-Dating
In idyllischer Kulisse lädt der Hermannshof in Völksen an einem Spätsommerabend zum literarischen Speed-Dating ein.
Vor dem Sommerhaus, dem Teepavillon und unter Apfelbäumen lesen sechs junge Autor*innen an drei Stationen aus ihren (Debüt-)Romanen – bei einer Wandellesung im Park. Schnelligkeit ist gefragt, denn jedes Autor*innen-Tandem hat nur 40 Minuten Zeit für Lesungen und Fragerunde. Die Texte zeigen eine thematische Vielfalt der jungen Autor*innen-Generation: Familie, Migration, Körperlichkeit, dystopische Szenarien, Herkunft und Zukunft sind Themen unserer Zeit.
Ein Speed-Dating, das literarische Entdeckungen verspricht – wer weiß, vielleicht ist ja der oder die nächste Buchpreisträger*in dabei?
Es lesen voraussichtlich:
Leon Engler - „Botanik des Wahnsinns“
Carla Kaspari - „Das Ende ist beruhigend“
Ricarda Messner - „Wo der Name wohnt“
Christian Mitzenmacher - „Knallkrebse“
Caspar-Maria Russo - „Prinzip ungefähr“
Amira Ben Saoud - „Schweben“
Eintritt: 15 ,-
Das Literarische Speed-Dating wird gefördert von der VGH Stiftung in Kooperation mit der VGH Regionaldirektion Hameln.
Empfohlen wird die rechtzeitige Online-Kartenreservierung, denn der Platz ist begrenzt.
Zu den Autorinnen und Autoren
Leon Engler, geboren 1989, wuchs in München auf und studierte Theater-, Film-, Medien-, Kulturwissenschaft und Psychologie in Wien, Paris und Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Kurzgeschichten und wurde 2022 mit dem 3Sat-Preis beim Bachmann-Wettbewerb ausgezeichnet. Er ist tätig als Autor, Psychologe und Dozent für Psychologie und Literarisches Schreiben und hostet den Psychiatrie-Podcast ›Die Wahrheit irgendwo hier drinnen‹. ›Botanik des Wahnsinns‹ ist sein Debütroman.
Carla Kaspari, geboren 1991, hat in Bonn und Paris Literatur- und Musikwissenschaft studiert. Sie lebt in Köln und arbeitet als freie Autorin. Ihre Texte erscheinen in unterschiedlichen Publikationen und Formaten. „Das Ende ist beruhigend“ ist ihr zweiter Roman.
Ricarda Messner, geboren 1989, ist Mitbegründerin und Herausgeberin des Flaneur Magazins, das sich pro Ausgabe einer Straße in einer anderen Stadt widmet und mehrfach ausgezeichnet wurde. Wo der Name wohnt ist ihr Debütroman, für den sie das Alfred-Döblin-Stipendium erhielt. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Christian Mitzenmacher, geboren 1986, wuchs in Bad Buchau, Oberschwaben, auf. Er ist Mathematiker, forschte an der TU München und dem M.I.T. in Cambridge und promovierte in Operations Research. Er war Stipendiat der Bayerischen Akademie des Schreibens (2014), Finalist beim 24. open mike (2016) und Stipendiat der LCB-Autor·innenwerkstatt Prosa 2019 mit dem Romanmanuskript »Knallkrebse«. Er lebt in Berlin.
Caspar-Maria Russo, geboren 1994 in Eddelsen, wuchs in der Lüneburger Heide und in Hamburg auf. Er studierte in Freiburg und Wien Germanistik und Komparatistik. Russo ist Sprecher von Hörbüchern und er wurde mit 22 Jahren mit seiner Inszenierung "Das bin ich nicht" zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Seit 2021 erscheinen seine Theaterstücke beim S. Fischer Verlag. Im Frühjahr 2025 erscheint sein Debütroman Prinzip Ungefähr. Caspar-Maria Russo lebt in Wien.
Amira Ben Saoud, geboren 1989 in Waidhofen/Thaya, studierte Klassische Philologie, Kunstgeschichte und Komparatistik in Wien. Sie war Chefredakteurin des Popkulturmagazins The Gap und Kulturredakteurin beim Standard. »Schweben« ist ihr erster Roman.







