Literatur
Leseparcours

Eigene Wege gehen

Leseparcours

Literaturfest Niedersachsen 2019

Auch in diesem Jahr ist das Literaturfest Niedersachsen zu Gast mit einer Wandellesung. An drei Stationen, zwischen Obstbäumen und Wiesen, Steinbruch und Teepavillon, bitten sechs junge Autoren zu jeweils 20-minütigen Lesungen aus ihren (Debüt)-Romanen – allesamt Geschichten über Mut und Selbstbestimmung, über Menschen, die die Grenzen gesellschaftlicher Konventionen durchbrechen.

Sie lesen von der Emanzipation einer Frau, die als Sigmund Freuds „Fall Dora“ berühmt wurde, und von eigenwilligen Mädchen, die im wahrsten Sinne ihre Milchzähne verlieren. Oder schicken die Protagonisten ihrer Roadnovels – Sonderlinge und Außenseiter – durch urrealistische Landschaften auf der Suche nach verschwundenen Freunden und sich selbst.
 
Mit der Lesung endet für die Schriftsteller eine dreitägige Literaturwerkstatt auf dem Hermannshof

Eintritt: 15,– / 10,– erm. unter www.literaturfest-niedersachsen.de

Der Leseparcours findet statt im Rahmen des Literaturfestes Niedersachsen der VGH-Stiftung
in Kooperation mit der VGH Regionaldirektion Hameln.

Eintritt: 15,- / erm. 10,-

Katharina Adler, Jahrgang 1980, studierte Amerikanische Literaturgeschichte am Deutschen
Literaturinstitut Leipzig. Für den Debütroman „Ida“ über das Leben ihrer Urgroßmutter erhielt sie das Literaturstipendium des Freistaats Bayern.

 

 

(c) Christoph Adler

 

Philipp Böhm, Jahrgang 1988, studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Jena und Bremen. Mehrere seiner literarischen Texte wurden in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Beim „Open Mike“-Wettbewerb war er 2016 unter den Finalisten.

 

 

(c) Nane Diehl
 

 

Helene Bukowski, Jahrgang 1993, studiert zurzeit Literarisches Schreiben und Lektorieren in Hildesheim. Sie ist Co-Autorin des Dokumentarfilms „Zehn Wochen Sommer“, der 2015 den Grimme Sonderpreis Kultur erhielt. „Milchzähne“ ist ihr erster Roman.

 

 

(c) Rabea Edel
 

 

Bijan Moini, Jahrgang 1984, ist promovierter Jurist, Politologe und Bürgerrechtler. Nach dem Referendariat arbeitete er als Rechtsanwalt in einer Berliner Wirtschaftskanzlei, bis er kündigte, um seinen Roman „Der Würfel“ zu schreiben. Seine Themen sind Freiheitsrechte, Überwachung und Datenschutz.

 

(c) Thomas Friedrich Schäfer
 

 

Hendrik Otremba, Jahrgang 1984, ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der
Gruppe Messer. 2017 erschien sein Debütroman „Über uns der Schaum“. 2018 erhielt
er das Arbeitsstipendium für Literatur des Berliner Senats für die Arbeit an „Kachelbads Erbe“.


 

(c) Kat Kaufmann

 


 Annika Scheffel, Jahrgang 1983, Prosa- und Drehbuchautorin, studierte Angewandte Theaterwissenschaft. Für ihre überbordende Erzählfreude und ihren Sprachwitz wurde sie u.a. mit dem Robert-Gernhardt-Preis 2015 ausgezeichnet. 2018 erschien ihr dritter Roman „Hier ist es schön“.

 

 

(c) Heike Steinweg

Förderer:

VGH Stiftung