Literatur
Zehn Jahre Zinnober 1919–1928

Buchvorstellung und Lesung von und mit Peter Struck

Zehn Jahre Zinnober 1919–1928

Das groteske Hannover der zwanziger Jahre

In den zwanziger Jahren erlebt Hannover seine kulturelle Blütezeit auf nahezu allen künstlerischen Gebieten. Eine Handvoll umtriebiger Künstler, Kuratoren, Publizisten und Verleger zelebriert hier damals ein Jahrzehnt der internationalen Avantgarde. Treibende Kraft und zentrale Gestalt im hannoverschen Kulturleben der zwanziger Jahre ist Kurt Schwitters. Sein bester Freund Christof Spengemann ist ein vergleichbar unermüdlicher Agitator, zugleich wichtigster Chronist der hannoverschen Avantgarde und leidenschaftlicher Kritiker der lokalen Kunstszene. Als weitere brillante Schriftsteller, Kritiker und Publizisten begegnen uns Johann Frerking, Paul Steegemann, Joachim Ringelnatz, Bernhard Gröttrup, Käte Steinitz, Hans Arp, Friedrich Wilhelm Wagner, Erich Maria Remarque u.a.m. Ihre grotesken Texte und bizarren Glossen verdichten sich zu einem Gesamtbild, das den erfrischenden Geist dieser hannoverschen Ausnahmejahre lebendig werden lässt.

Peter Struck
Peter Struck